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Nur für Erwachsene – Militärdienst schädigt Minderjährige

Zahlen aus der britischen Armee belegen, dass junge Rekrutinnen und Rekruten deutlich häufiger als ihre Altersgenossen Selbstmord begehen, alkoholsüchtig sind oder an psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Traumatisierungen leiden. Zudem werden sie in der Armee häufiger Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt. Auch die Dienstabbruchquoten sind bei jungen Soldaten deutlich höher als bei Erwachsenen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rekruten durch den Militärdienst ernsthaft geschädigt werden, ist offensichtlich umso höher, je jünger sie sind. Das weist darauf hin, dass Minderjährige weder psychisch noch körperlich für Militärdienst geeignet sind und in vielen Fällen weder die Minderjährigen selber noch die Armee davon profitieren können. Im Unterschied zur britischen Armee erhebt die Bundeswehr solche altersbezogenen Daten nicht.

Quelle: Child Soldiers International, »Minderjährige in der britischen Armee« (PDF-Dokument)

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