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»Techno-Fix« oder nachhaltige Lösung für versteckten Hunger?

Die Studie »Techno-Fix oder nachhaltige Lösung für versteckten Hunger?« der britischen Ernährungswissenschaftlerin Judith Hodge befasst sich mit der industriellen Anreicherung von Nahrungsmitteln und den damit zusammenhängenden Chancen und Risiken. Mikronährstoffmangel, auch »versteckter Hunger« genannt, betrifft etwa zwei Milliarden Menschen weltweit.

Zusammen mit Unterernährung und Übergewicht zählt er zur sogenannten »dreifachen Bürde« der Mangelernährung, die eines der zentralen Entwicklungsprobleme sowie eine signifikante Verletzung von Menschenrechten darstellt. Anhaltende, weit verbreitete Defizite an grundlegenden Mikronährstoffen (Vitamine und Mineralstoffe) – der sogenannte »versteckte Hunger« – sind globale Ernährungsprobleme, die die Lebenschancen von Menschen und Gesellschaften auf eine nachhaltige Entwicklung beeinträchtigen.

Die Studie skizziert die verschiedenen Arten der Anreicherung von Nahrungsmitteln und beleuchtet die aktuelle Debatte um das Pro und Contra der Nahrungsmittelanreicherung als Instrument der Bekämpfung von Mangelernährung. Sie ist der Auftakt einer neuen internationalen Reihe  unter dem Titel »Zur Zukunft der globalen Beziehungen«, die in loser Folge von Welthungerhilfe und terre des hommes in Deutsch und Englisch herausgegeben wird. Ziel der neuen Reihe ist es, ein Thema von entwicklungspolitischer Relevanz und mit Bezug zur Programmarbeit von terre des hommes und Welthungerhilfe vertieft zu behandeln und dabei Kontroversen, politische Szenarien und mögliche Konsequenzen für die Partner und Zielgruppen deutlich zu machen.

22.7.2014

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