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Unterstützen Sie Kinder in Simbabwe

Simbabwe befindet sich seit Jahren am wirtschaftlichen und sozialen Abgrund. Einst Hoffnungsträger und »Brotkorb« des südlichen Afrika kann es nun seine Bevölkerung nicht mehr ernähren – eine Folge von Misswirtschaft, schlechter Regierungsführung und zuletzt der Verschärfung von Wetterextremen wie wiederkehrenden Dürren.

Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung, ein politischer Wandel hat sich auch nach dem Tod des langjährigen Präsidenten Mugabe nicht eingestellt. Die Folge: Viele Simbabwer*innen sind in die Nachbarländer geflohen, vor allem nach Südafrika. Hier versuchen sie, ihr Überleben zu sichern und Geld an ihre Familien zuhause zu schicken. Diejenigen, die sich entschieden haben, in Simbabwe zu bleiben, kämpfen jeden Tag aufs Neue um ihre Zukunft. Mit dem wirtschaftlichen Abwärtstrend geht auch ein Abbau von Sozialleistungen einher, unter dem der Bildungs- und der Gesundheitssektor besonders leiden. Dies alles geht zu Lasten der jungen Generation: Viele brechen die Schule ab, die Kinderarbeit nimmt zu, ebenso Teenagerschwangerschaften und die Frühverheiratung von Mädchen.

Ihre Ansprechpartnerin

Claudia Berker
Referat Programme und Politik
Telefon: 05 41 / 71 01-166
c.berker@remove-this.tdh.de

Programmschwerpunkte

Zusammen mit einheimischen Partnerorganisationen leistet terre des hommes Unterstützung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die unter den wirtschaftlichen und sozialen Problemen des Landes am meisten leiden. Durch einen Ansatz, der Bildung, Gesundheits- und Ernährungsprogramme sowie den Schutz vor Gewalt verbindet, werden ihre Belastbarkeit gestärkt und bessere Zukunftschancen eröffnet.

In den vergangenen Jahren haben Tausende Kinder Zugang zu nahrhaften Mahlzeiten und Schulbildung erhalten, viele Familien konnten ihre Einkommenssituation verbessern. Kleinbauern lernten klimaangepasste Anbaumethoden, mit denen sie die Ernährung ihrer Familien trotz Dürren sichern können. Um sexuellen Missbrauch, ausbeuterische Kinderarbeit und andere Formen von Gewalt gegen Kinder zu bekämpfen, wurden Polizist*innen geschult und Kindesschutzkomitees auf Gemeindeebene ins Leben gerufen.

Kinder und Jugendliche engagieren sich in Clubs mit Gleichaltrigen, machen auf die Verletzung von Kinderrechten aufmerksam und fordern gegenüber Entscheidungsträger*innen eine stärkere Bekämpfung der Gewalt gegen Kinder.

Ausblick

Auch in Zukunft wird der Schutz vor Gewalt in der Programmarbeit von terre des hommes eine wichtige Rolle spielen. Mit der verstärkten Vermittlung von Konfliktlösungsstrategien und Werten einer »Kultur des Friedens« fängt dies schon auf dem Schulhof an. Auch die Selbstorganisation von Kindern und Jugendlichen soll weiter gestärkt werden, etwa im Bereich des Umweltschutzes. Projekte setzen sich ein für das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt und prangern die Zerstörung von Lebensgrundlagen an.


Projektbeispiele

Mit standortgerechter Landwirtschaft und Wassermanagement verbessert die Organisation MASO die Ernährung in den Gemeinden des Lower Gweru und schafft gleichzeitig Ausbildungs- und Jobperspektiven für Jugendliche.

Projekt-Information

Wenn Kinder in Simbabwe die 116 wählen, brauchen sie dringend Hilfe: Probleme wie (drohende) Zwangsverheiratung, Missbrauch, Ausbeutung oder häusliche Gewalt rufen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Childline auf den Plan.

Projekt-Information

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