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Sicherheitsnetz für Kinder

Wer im ländlichen Limpopo lebt, fühlt sich von Südafrikas Entwicklung weitgehend abgehängt. Die wirtschaftliche Bedeutung der Provinz ist gering, Arbeitsmöglichkeiten sind rar. Umso größer die Armut in vielen Familien, in denen auch Aids immer mehr Spuren - und Waisen - hinterlässt.

Doch auch die Kinder, deren Eltern arm oder sogar gestorben sind, sollen beschützt aufwachsen und sich positiv entwickeln, so die Vision der Organisation Woz´obona (Kommt und seht). Deshalb arbeitet Woz´obona in elf Dörfern und knüpft dort sogenannte Sicherheitsnetze, die umfassend auf die Bedürfnisse der Menschen reagieren: Kinder, die alleine ihre kleineren Geschwister versorgen müssen, erhalten Hilfe beim Anbau von Gemüse oder Organisieren des Haushaltes; Vorschulkinder werden betreut und mit kreativen Lernangeboten gefördert; in Gruppen von Gleichaltrigen können Kinder über ihre Erfahrungen und ihre Trauer über den Verlust der Eltern sprechen. In Theatergruppen bekommen Jugendliche ein Forum, ihre Anliegen nach außen zu tragen: »Wir lernen, mit Erwachsenen ins Gespräch zu kommen, aber auch, wie wir mit schwierigen Situationen umgehen können«, erklärt der zehnjährige Thabo.

Eine weitere Masche in diesem Sicherheitsnetz sind Drop-In-Zentren, wo Kinder und Jugendliche nach der Schule finden, was sie zu Hause oft nicht haben: Essen, Hilfen bei den Hausaufgaben und Möglichkeiten zu spielen. »Statt in eine leere Wohnung zu kommen, wo sich niemand um sie kümmert, werden die Kinder hier liebevoll aufgenommen und beschäftigt «, erklärt Lucy Thornton, eine der Leiterinnen von Woz´obona. Dies spüren die Jungen und Mädchen: Das Gebäude des ersten Zentrums war schnell zu klein für die vielen jungen Besucher.

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