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Schuleröffnung in einer der ärmsten Regionen

Es war ein großes Ereignis in der Gemeinde Mahalmudi im Distrikt Kalikot in Nepal. Mehr als 1.000 Menschen aus den umliegenden acht Dörfern versammelten sich zur Einweihung einer Schule, die von terre des hommes mit Unterstützung des  Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nach der verheerenden Flut im Juli 2013 finanziert wurde.

Die Schule besteht aus fünf Klassenräumen für Kinder zwischen drei und 14 Jahren. Lehrer und Gemeindemitglieder gestalteten das Einweihungsprogramm: An der Schule gibt es eine Schülergruppe, die sich mit ökologischen Problemen auseinandersetzt und ihre Arbeit präsentierte. Kulturelle Aufführungen, Tänze und Ansprachen führten durch den Tag. In der Schule können nun 200 Kinder aus den umliegenden Gebieten unterrichtet werden.

Entbehrungsreiches Leben

Die Menschen in der Region Karnali führen kein leichtes Leben. So müssen sie beispielsweise neun bis zehn Stunden laufen, um sich in Jithi, der nächstgelegenen Stadt, mit Lebensmitteln wie Salz, Linsen oder Bohnen zu versorgen. In Karnali selbst wird nur etwas Reis und Gemüse angebaut. Um überhaupt in das Dorf zu kommen, muss man für die 20 Kilometer von Kalikots Distriktverwaltung etwa 14 Stunden Fußmarsch einplanen. Ein mühsamer Weg, der über schmale Pfade und manchmal nur ein paar Baumstämme, die als Brücke dienen, führt. 

Erneuerbare Energien

In diesen Gebieten Nepals ist die Energieversorgung immer noch in einem katastrophalen Zustand, der Strom ist 14 bis 16 Stunden am Tag abgeschaltet. Deshalb es ist ungeheuer wichtig, hier eine Versorgung über eigene Energiequellen zu installieren. So ist das Schulprojekt Teil eines größeren Programmes für erneuerbare Energien, bei dessen Finanzierung das BMZ terre des hommes unterstützt. Die nepalesische Nichtregierungsorganisation Hurendec versorgt die Dörfer mit Solaranlagen und Wassermühlen. Außerdem wurden energiesparende Herde zur Verfügung gestellt. All diese Maßnahmen erleichtern das Leben in diesem Gebiet – vor allem für die Frauen.

In Jugend- und Kindergruppen beschäftigen sich die Jugendlichen mit Problemen, von denen sie direkt betroffen sind, zum Beispiel die Einrichtung von Kindertagesstätten in der Nähe der Schulen oder auch die Verheiratung von jungen Mädchen.

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