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Weg der Hoffnung

Allein in Bangkok wird die Zahl der Straßenkinder auf mehr als 10.000 geschätzt, Tendenz steigend. Auf viele von ihnen wartet der Weg in Kleinkriminalität, Prostitution und Kinderarbeit. Aber der vermeintliche Ausweg erweist sich als Sackgasse, kontrolliert von skrupellosen Menschenhändlern. Eine der wenigen Organisationen, die sich der Opfer sexueller Gewalt annehmen, ist die von terre des hommes unterstützte »Stiftung zum Schutz der Kinderrechte« (CPCR) in Bangkok. Vor mehr als 20 Jahren wurde die Stiftung mit dem Ziel gegründet, Kinder vor Ausbeutung und Kinderarbeit zu schützen. Mit der wachsenden Zahl sexuell missbrauchter Kinder in Thailand entstanden die ersten Betreuungseinrichtungen für die Opfer.

Schutz und Zuflucht
Heute unterhält das CPCR in Bangkok ein Rehabilitationszentrum, dem zwei Schutzzentren, Baan Ounrak genannt, angeschlossen sind. Jungen und Mädchen im Alter zwischen drei und 18 Jahren werden dort von Sozialarbeitern, Psychologen und Therapeuten betreut. Im Rehabilitationszentrum finden auch Kinder Hilfe, die Opfer familiärer Gewalt geworden sind. Ein Team von Sozialarbeitern, Psychologen, Juristen und Medizinern hilft den Kindern bei der Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse, die sie durch Gewalt auf der Straße, soziale Ausgrenzung oder sexuellen Missbrauch erfahren mussten. Das CPCR unterhält auch ein Netz von Pflegefamilien. Kinder, die nicht zu ihren Eltern zurückkehren können, finden hier ein neues Zuhause. Ebenso unterstützen und beraten die Mitarbeiter von CPCR schwangere Mädchen, die im Zentrum Hilfe suchen.

Jährlich finden rund 150 Kinder im Zentrum Aufnahme. Die Mitarbeiter des CPCR sorgen dafür, dass die Kinder nach ihrer Entlassung zur Schule gehen können, eine Arbeit oder, wenn möglich, einen Ausbildungsplatz finden. Zudem werden im Durchschnitt pro Jahr 130 Kinder, die noch in ihren Familien leben, regelmäßig von den Sozialarbeitern besucht. Oberstes Ziel der Stiftung ist es, den Kindern wieder ein normales Leben in ihren Familien zu ermöglichen. Denn der Weg von der Straße hin zu Schule und Ausbildung ist die einzige Chance auf eine Zukunft unter menschenwürdigen Lebensbedingungen.

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