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»Die Mine hat meine Mutter verschluckt«,

erzählt Khushi leise. Zwei Jahre ist es her, dass sie zusammen mit ihren Eltern in die Mica-Mine ging – und ohne ihre Mutter wiederkam. »Die Decke ist einfach eingestürzt. Nur mein Vater und ich haben uns befreien können.« Trotz dieses schrecklichen Verlustes muss Khushi weiterhin mit der lebensgefährlichen Arbeit Geld verdienen. Wie auch ihr Vater und jetzt ihre Großmutter.

terre des hommes setzt sich für arbeitende Kinder wie Khushi ein.

Ihre Spende hilft Kindern in Not!

Jetzt spenden

30 Euro
kostet die Weiterbildung der Eltern in Hühnerzucht oder Schneiderei.
90 Euro
pro Monat kostet der Unterricht für 30 Kinder in einer Brückenklasse.
120 Euro
reichen für ein berufsvorbereitendes Training von Jugendlichen.
360 Euro
versorgen eine Familie sechs Monate mit Lebensmitteln.

Was ist Mica?

Mica umfasst eine Gruppe von 37 Mineralien, die auch als Glimmer bekannt sind: Mica wird in unzähligen Produkten wie zum Beispiel in Lippenstiften, Autolacken, Computern oder Handys verwendet, denn das Mineral glitzert, verstärkt Stoffe, isoliert Hitze und Strom. Große Mica-Exporteure sind China und Indien.

Das Mineral wird oft in illegalen, unkontrollierten Minen geschürft. Wir bei terre des hommes haben die Situation in Bihar und Jharkhand beleuchtet, zwei der ärmsten Bundesstaaten in Indien. Rund 300.000 Menschen sind dort vom Mica-Abbau abhängig, Kinderarbeit ist stark verbreitet: Etwa 22.000 Kinder werden in den Mica-Minen ausgebeutet.

Kinderarbeit im Bergbau – sei es über oder unter Tage – gehört zu den schlimmsten Formen der Kinderarbeit und ist in allen Staaten der Welt verboten. Die pure Not und der Kampf ums Überleben zwingt Familien und ihre Kinder trotzdem zu dieser Arbeit. terre des hommes setzt sich für diese Menschen ein.

Khushi ist …

… zwölf Jahre alt und lebt im Bezirk Koderma in Ost-Indien. Khushi möchte gern in die Schule gehen, weil sie Ärztin werden will, wenn sie groß ist. Doch dafür ist keine Zeit. Stattdessen muss sie täglich bis zu zwölf Stunden in einer Mica-Mine arbeiten - ausgerechnet dort, wo ihre Mutter verschüttet und getötet wurde.

Diese Kinderarbeit …

… ist lebensgefährlich. Viele Kinder leiden unter Erkrankungen der Atemwege. In den Gruben herrschen bis zu 45 Grad, die Luft ist stickig und voller Staub. Arbeitsunfälle – auch tödliche – sind häufig, denn die Schächte brechen ein oder laufen bei Regen mit Wasser voll. Erwachsene und Kinder werden verschüttet und ersticken ohne Aussicht auf Hilfe.

22.000 Kindern …

… in den indischen Staaten Jharkhand und Bihar geht es so wie Khushi. Sie können nicht unbeschwert spielen, lernen und ihre Träume verfolgen. Stattdessen schuften sie für rund 40 Cent am Tag. Diese Kinder haben bislang keine Chance dem Teufelskreis aus Armut und Ausbeutung zu entkommen.

Dieser Teufelskreis …

… muss durchbrochen werden. Denn wenn Kinder wie Khushi nicht in die Schule gehen können, werden sie später auch keine guten Jobs finden. Und müssten dann am Ende auch ihre Kinder wieder in die Mica-Minen schicken.

Khushi ist …

… zwölf Jahre alt und lebt im Bezirk Koderma in Ost-Indien. Khushi möchte gern in die Schule gehen, weil sie Ärztin werden will, wenn sie groß ist. Doch dafür ist keine Zeit. Stattdessen muss sie täglich bis zu zwölf Stunden in einer Mica-Mine arbeiten - ausgerechnet dort, wo ihre Mutter verschüttet und getötet wurde.

Diese Kinderarbeit …

… ist lebensgefährlich. Viele Kinder leiden unter Erkrankungen der Atemwege. In den Gruben herrschen bis zu 45 Grad, die Luft ist stickig und voller Staub. Arbeitsunfälle – auch tödliche – sind häufig, denn die Schächte brechen ein oder laufen bei Regen mit Wasser voll. Erwachsene und Kinder werden verschüttet und ersticken ohne Aussicht auf Hilfe.

22.000 Kindern …

… in den indischen Staaten Jharkhand und Bihar geht es so wie Khushi. Sie können nicht unbeschwert spielen, lernen und ihre Träume verfolgen. Stattdessen schuften sie für rund 40 Cent am Tag. Diese Kinder haben bislang keine Chance dem Teufelskreis aus Armut und Ausbeutung zu entkommen.

Dieser Teufelskreis …

… muss durchbrochen werden. Denn wenn Kinder wie Khushi nicht in die Schule gehen können, werden sie später auch keine guten Jobs finden. Und müssten dann am Ende auch ihre Kinder wieder in die Mica-Minen schicken.

Schule und Bildung statt Schuften und Armut

Im terre des hommes-Projekt können Kinder wie Khushi endlich spielen, lernen und vor allem: Kind sein.

Bildung

Mit der Unterstützung von terre des hommes konnte in Khushis Dorf Kushana bereits eine Brückenschule für Mädchen und Jungen errichtet werden, die bisher in den Mica-Minen schuften mussten.

Ursachen bekämpfen

Die Eltern werden gleichzeitig darin ausgebildet, kleine Gewerbe wie Schneiderei oder Hühnerzucht aufzubauen, um den Unterhalt für ihre Familien zu sichern.

Hoffnung

Bereits jetzt können dank großzügiger Spenden 2.700 Kinder in diese Schulen gehen, anstatt in Mica-Minen ihr Leben zu riskieren. Und so kann Khushis Traum Ärztin zu werden, doch noch Wirklichkeit werden.

Zukunft

Damit alle eine Chance auf einen Arbeitsplatz außerhalb der Mica-Mine erhalten, bietet terre des hommes auch für Jugendliche ohne Schulabschluss Trainings an – als Elektriker*in oder Schreiner*in.

Ihre Spende hilft Kindern in Not

Bereits 2.700 Kinder gehen dank Spenden in die Schule statt in die Mica-Mine. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, noch mehr Kinder aus der Ausbeutung zu befreien und in die Schule zu schicken.

kostet die Weiterbildung der Eltern in Hühnerzucht oder Schneiderei.Jetzt spenden

pro Monat kostet der Unterricht für 30 Kinder in einer Brückenklasse.Jetzt Spenden

reichen für ein berufsvorbereitendes Training von Jugendlichen.Jetzt Spenden

versorgen eine Familie sechs Monate mit Lebensmitteln.Jetzt Spenden

Partnerschaftlich und auf Augenhöhe: Machen statt Mitleid

Mit dem Bau einer Schule endet der Einsatz gegen die Ausbeutung von Kindern nicht - es bedarf größerer Anstrengungen zusammen mit Betroffenen und lokalen Partnern.

Unser gemeinsames Ziel für arbeitende Kinder wie Khushi: Kinder dürfen nicht ausgebeutet werden, ihre Gesundheit muss geschützt und ihre Bildung vorangebracht werden und am wichtigsten: Sie sollen Kind sein! Deswegen arbeiten wir bei terre des hommes an nachhaltigen Lösungen - gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Menschen und den Partnerorganisationen vor Ort.

Mit unseren Partnern vor Ort …

… schaffen wir bei Eltern und Lehrkräften ein Bewusstsein dafür, was »Kind sein« bedeutet und dass Kinder ein Recht auf Bildung haben.

Kinder, die lange in Minen gearbeitet haben …

… und sich daher in der Schule schwertun, erhalten von uns eine individuelle Förderung.

Wir klären Kinder über ihre Rechte auf …

… und geben ihnen so die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

 

Wir werden unterstützt von

»Von Anfang an hat mich das Konzept überzeugt. Es werden nicht nur Spenden gesammelt, sondern in Zusammenarbeit mit Politik und Wirtschaft darauf hingewirkt, dass sich die Lebensumstände von Kindern in den Projektländern - darunter auch Deutschland - verbessern. Ich durfte mir die nachhaltige Arbeit von terre des hommes schon vor Ort angucken, und ich war wirklich beeindruckt.«

TV-Moderator und heute-show-Macher Oliver Welke setzt sich seit 2004 als terre des hommes-Botschafter für Kinder in Not ein.

»Dass Kinder unter schlimmsten Bedingungen in Mica-Minen ausgebeutet werden, entsetzt mich zutiefst. Das dürfen wir nicht zulassen! Deshalb bin ich dankbar, dass terre des hommes Unterricht für Kinder wie Khushi anbietet. Bei meinen Besuchen in Indien habe ich gesehen, was diese Unterstützung verändert. Schenken Sie diesen Kindern ein Leben außerhalb der Minen. Ich danke Ihnen von Herzen!«

Die bekannte Theologin Margot Käßmann ist seit 2019 Botschafterin von terre des hommes.

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Wie Ihre Spende eingesetzt wird

Eine Nachricht unserer Mitarbeiterin Doris Wächter

»Liebe Spenderin, lieber Spender, mein Name ist Doris Wächter. Ich arbeite seit 39 Jahren für terre des hommes und bin für den reibungslosen Ablauf der Spenden zuständig. Transparenz hat bei uns oberste Priorität. Um diese nicht nur zu versprechen, sondern auch sicherzustellen, arbeiten wir eng mit der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zusammen.

Das Spendensiegel des DZI wird uns seit 1992 jährlich zuerkannt - so auch dieses Jahr. Es bescheinigt uns eine transparente Mittelverwendung, angemessene Ausgaben für die Verwaltung und dass wir mit den uns anvertrauten Spenden sorgfältig sowie verantwortungsvoll umgehen. Außerdem überprüfen wir regelmäßig die Wirkung unserer Maßnahmen. Lesen Sie gern mehr zur Evaluierung unserer Projekte.

Unser Jahresabschluss wird alljährlich von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Die letzte Prüfung erfolgte im April 2021. Der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 10. Mai 2021 uneingeschränkt bestätigt. In unserem Jahresbericht finden Sie mehr zu unseren Spendeneinnahmen, Projektausgaben und zu unserer Arbeit für Kinder in Not weltweit.

Bei Fragen oder auch bei Kritik stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.«

Ihre Ansprechpartnerin

Doris Wächter beantwortet gern Ihre Fragen:

Telefon 05 41 / 71 01-128
d.waechter@remove-this.tdh.de

Spendenkonto
Sparkasse Osnabrück
IBAN DE34 2655 0105 0000 0111 22

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