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Zitate von Flüchtlingskindern

»Ich fühle mich wie ein Esel, der viele Lasten schleppen muss. Aber warum muss ich so viel tragen?«
Junge aus Afghanistan, 13 Jahre

»Auf der Flucht hat meine Mutter immer gesagt, wir Kinder müssen still sein, damit man uns nicht entdeckt. Ich hatte so viel Angst, durfte es aber nicht zeigen.«
Mädchen aus Syrien, 14 Jahre  

»Immer wieder hörten wir nachts Schüsse, bis sie eines Tages bei uns ins Haus eindrangen und meinen Vater mitnahmen. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.«
Junge aus Afghanistan, 17 Jahre

»Meine Mutter sagte zu mir: rette du wenigstens dein Leben. Und dann bin ich losgezogen. Die Flucht hat ein Jahr und fünf Monate gedauert, bis ich in Deutschland angekommen war.«
Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Somalia, 17 Jahre

»Meine Verwandten haben immer wieder gesagt, komm nach Europa, wir werden dir helfen. Als ich in Griechenland ankam, wollten sie nichts mehr von mir hören. Ich war ganz allein.«
Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan, 16 Jahre

»Und eines Tages wird der große Drache alle Bösen auffressen!«
Junge, 6 Jahre, aus Kongo

»Es gab Feuer im Boot, die Küste war in Sicht, um zu überleben, sprangen wir ins Meer, einige konnten nicht schwimmen. Am Strand wartete ich noch stundenlang auf einige bekannte Gesichter, die von einem besseren Leben träumten. Ich sah sie nie wieder. Das Meer hat sie behalten.«
Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan, 17 Jahre

 »Wir waren viele Tage lang in der Sahara, ich dachte ich will überleben, ich brauche Flüssigkeit, ich trank meinen eigenen Urin.«  
Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Somalia, 17 Jahre

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