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Margot Käßmann für starkes Lieferkettengesetz

terre des hommes Botschafterin Margot Käßmann spricht sich für ein starkes Lieferkettengesetz aus. Zur Zeit ist ein Gesetzentwurf im Abstimmungsverfahren im Bundestag. terre des hommes fordert gemeinsam mit der Initiative Lieferkettengesetz Nachbesserungen. Margot Käßmann unterstützt dieses Anliegen: „Kinder gehören in die Schule und nicht in Steinbrüche, Textilfabriken und Kobaltminen. Aber fast jedes zehnte Kind muss arbeiten. Wir brauchen ein starkes Lieferkettengesetz gegen Profit mit Kinderarbeit und für fairen Konsum.“

Im vorliegenden Gesetzentwurf wurde auf Intervention des Wirtschaftsministeriums vor allem die Reichweite der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Unternehmen eingeschränkt: Unternehmen sollen demnach menschenrechtliche Risiken – wie etwa Kinderarbeit - nur bei ihren direkten Geschäftspartnern prüfen. Bei mittelbaren Zulieferern, also ab der zweiten Stufe der Lieferkette, müssten sie nicht präventiv handeln, sondern erst, wenn sie von anderer Seite Kenntnis von einer Menschenrechtsverletzung bekommen - wenn es also schon zu spät ist. Allerdings finden gerade am Beginn der Lieferketten schwere Menschenrechtsverletzungen statt, wie etwa die Ausbeutung von Kindern: Mädchen und Jungen schuften auf Kakaoplantagen, beim Schürfen von Kobalt, Mica oder Coltan, beim Anbau von Baumwolle oder in Spinnereien. terre des hommes fordert deshalb, dass der Gesetzentwurf nachgebessert wird: Unternehmen müssen verpflichtet werden, menschenrechtliche Risiken in der gesamten Lieferkette präventiv zu analysieren, damit sie angemessen und verantwortlich handeln können – so dass im Idealfall erst gar keine Menschenrechte verletzt werden.

Bitte unterstützen Sie unsere Forderungen und schicken Sie einen Lieferkettenbrief an die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises. Hier geht’s zum Brief: Schick deinen Lieferkettenbrief an den Bundestag! 

Das terre des hommes-Projekt gegen moderne Sklaverei in Baumwollspinnereien: www.sklaverei-in-mode.de

1.5.21

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