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Forderungen und Ziele

Um vertriebenen Menschen zu helfen und weitere Vertreibungen zu verhindern, ist Engagement auf ganz unterschiedlichen Ebenen notwendig. Einerseits unterstützt terre des hommes die Betroffenen durch Hilfsprojekte vor Ort. Genauso wichtig sind Öffentlichkeitsarbeit sowie politische Aktionen, mit denen sich terre des hommes und seine internationalen Partnerorganisationen vor Ort für die Rechte der Vertriebenen stark machen.

Politische Forderungen

Binnenvertriebene, die innerhalb der Grenzen ihres Heimatlandes bleiben, haben ein Recht auf Schutz durch die eigene Regierung. Doch häufig sind die Regierungen, wie im Sudan, Burma, Kolumbien oder in Simbabwe, selbst für die Vertreibungen verantwortlich.

Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft

Deshalb ist es die Aufgabe der Weltgemeinschaft, sich dort zu engagieren, wo Regierungen die Menschenrechte ihrer Bürger verletzen.

Da es sich bei der Hilfe für Binnenvertriebene immer um ein Einmischen in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten handelt, scheuen sich viele Regierungen, diese Länder allzu deutlich an den Pranger zu stellen.

Deswegen fordert terre des hommes, dass alle Staaten die UN-Leitlinien zu Binnenvertreibung unterzeichnen und umsetzen – und sich bei Menschenrechtsverletzungen nicht diplomatisch zurückhalten.

Bestrafung der Verantwortlichen

Die Verantwortlichen für Vertreibungen - gleich ob Regierungen oder Einzelpersonen - müssen öffentlich benannt und sanktioniert werden. Im Falle von Regierungen fällt dies in die Zuständigkeit des UN-Sicherheitsrats, für Einzelpersonen sind der Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag und nationale Gerichte zuständig.

Hilfe bei der Rückkehr

Wichtig sind auch umfassende Hilfsprogramme für alle Vertriebenen. Geraubtes Land muss zurückgegeben werden – Vertreibungen dürfen sich nicht lohnen. Wenn sie schon nicht verhindert werden können, brauchen die Opfer Rückkehrhilfen und Entschädigungen.

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