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Schule für mehr als 100 San-Kinder

Die namibische terre des hommes-Partnerorganisation WIMSA sorgt dafür, dass mehr als 100 weitere Kinder der Volksgruppe der San im Schuljahr 2013 eingeschult werden können. Die San, die Ureinwohner des südlichen Afrika, werden stark diskriminiert. Bis zu 90 Prozent der Kinder brechen die Schule ab. Sie werden wegen ihrer ethnischen Herkunft gemobbt, haben aber auch das Problem, dass die Unterrichtssprache Englisch ist und San-Kinder oft nur ihre Muttersprache beherrschen und dem Unterricht nicht folgen können.

Außerdem sind die Kosten für einen Schulbesuch so hoch, dass es sich viele Menschen in den armen San-Gemeinden nicht leisten können, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Namibias Regierung propagiert zwar das Motto »Bildung für alle«, doch umgesetzt hat sie dieses Ziel bisher nicht. Die Organisation WIMSA ist in den San-Gemeinden tätig und unterstützt sie dabei, sich in das staatliche Bildungssystem zu integrieren. WIMSA hat Lehrpläne in den San-Sprachen entwickelt, die in den Schulen, in denen die Organisation arbeitet, erfolgreich eingesetzt werden. WIMSA organisiert außerdem Frühförderprogramme zur Vorbereitung auf die Schule und bietet Mahlzeiten für besonders bedürftige Kinder an – für viele ein Anreiz, regelmäßig zur Schule zu gehen.

Auf politischer Ebene bemüht sich WIMSA darum, dass in Südafrika, Namibia und Botswana muttersprachlich angepasste Lehrpläne eingeführt werden. Um zu verhindern, dass Kinder bei schulischen Problemen die Schule verlassen, werden Vertrauenspersonen als Berater ausgebildet, an die sich die Kinder mit ihren Sorgen wenden können.

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