Aktionstag »Straßenkind für einen Tag« in Ganderkesee

Zwei Konfirmandengruppen mit insgesamt 14 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Ganderkesee und Ganderkesee-Bookholzberg beteiligten sich an der an der Aktion. Zur Vorbereitung traf man sich zweimal im Gemeindehaus, um über das Thema Straßenkinder und den Ablauf der Aktion. Zu Hause wurde dann gebacken und gebastelt, damit die Bauchläden voll wurden.

Leider spielte das Wetter an den beiden Aktionstagen nicht so richtig mit. Bei der Aktion in Ganderkeseer regnete es so stark, dass die Aktion mit Erlaubnis der Geschäftsführerin in den Eingangsbereich eines Verbrauchermarkts verlegt wurde. Die zweite Konfirmandengruppe , deren Aktion vor einem Supermarkt in Bookholzberg stattfand, hatte nicht so viel Glück: bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt mussten die »Straßenkinder« frierend draußen ausharren.

Die Straßenkind-Aktionen stieß sowohl in Ganderkesee als auch in Bookholzberg auf Interesse: Die Konfirmanden sprachen viele Menschen an und gaben ihre selbst hergestellten Waren gegen Spende ab. Auch durch den Schuhputzdienst kam etwas Geld zusammen, so dass die Spendendosen am Ende gut gefüllt waren. Nach den beiden Aktionen folgte dann einige Tage später die Vorstellung des Konfirmandenprojektes in zwei Gottesdiensten. Das war eine gute Gelegenheit, um am Kirchenausgang die restlichen Aktions-Waren an die Gottesdienstbesucher zu verkaufen.

In einem der Gottesdienste wurde auch die Kollekte zugunsten des Straßenkinderprojekts von Meninos de Mocambique gesammelt. So kamen in der Gemeinde Ganderkesee 1.040 Euro für die Straßenkinder in Maputo zusammen: ein Rekordergebnis, für das sich der Einsatz gelohnt hat, auch wenn man dabei zeitweise frieren musste.

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